Diese Suppe wird traditionell seit hunderten von Jahren in der Woche vor Ostern gekocht und gegessen. Hinein kommen neunerlei Kräuter, natürlich solche, die um diese Jahreszeit schon wachsen.
Wer einen eigenen Garten besitzt, kann auf diese Art gleich ein wenig seines „Unkrauts“ entsorgen – Brennessel, Löwenzahn, Giersch, Schafgarbe, Vogelmiere, Taubnessel, Sauerampfer, Gundelrebe, alles kann in diese Suppe gegeben werden und versorgt den Körper mit Vitaminen und hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit. Des weiteren kann man auch Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, Bärlauch, Beifuß, Frauenmantel und Brunnenkresse verwenden.
Rezept:
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
je eine Hand voll Kräuter nach Wahl, z.B.
Brennesselblätter
Löwenzahnblätter
Gierschblätter
Schafgarbenblätter
Vogelmiere
Bärlauch
Schnittlauch
Petersilie
Sauerampfer
1 EL Butter
1 EL Mehl
1 Liter Gemüsebrühe
125 ml Sahne
Salz und Pfeffer
Die Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden und in der Butter anbraten.
Die Kräuter gründlich waschen und fein hacken (am besten mit einem Wiege-messer). Das Mehl über die Knoblauch-Zwiebel-Mischung geben, kurz anschwitzen.
Dann die Kräuter dazu geben und mit der Gemüsebrühe auffüllen.
15 Minuten bei sehr geringer Hitze garen lassen, nicht kochen!
Zum Schluß die Sahne dazugeben und kurz erwärmen und mit Salz und Pfeffer nach Geschmack verfeinern.
Guten Appetit.